Verbund der Filmförderungen
Eine erfreulich positive Bilanz ergab das Treffen der Geschäftführerinnen und Leiter der Filmförderungen in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen und Bremen in Berlin während der Berlinale 2009.
Die enge, unbürokratische Zusammenarbeit zwischen den kulturell ausgerichteten Filmförderungen läuft nun seit über 10 Jahren und hat in diesem Zeitraum vielen besonderen Filmprojekten auf den Weg und ins Kino geholfen.
Zusammenarbeit seit zehn Jahren
Vereinbart wurde damals, quasi per Handschlag und später verankert in den Richtlinien: Wenn ein Projekt in dem Bundesland, in dem das Projekt seinen kulturellen oder geografischen Bezug hat, gefördert wurde, kann es ohne jede Hürde oder Zugangsbeschränkung bei den anderen beteiligten Filmförderungen eingereicht werden und am Wettstreit der besten Projekte Teil nehmen.
Jüngstes Ergebnis dieser Zusammenarbeit der Förderer bei hervorragenden Projekten ist z.B. der Film „Endstation der Sehnsüchte” der bekannten Filmemacherin Sung-Hyung Cho („Full Metal Village“), der auf der Berlinale (Panorama) seine Premiere feiern konnte.
„Wir freuen uns, dass wir auf diesem Wege den inhaltlich und formal besonderen Filmprojekten nachhaltig helfen können, ihre Finanzierung schnell zu schließen um dann alle Kraft der erfolgreichen Umsetzung der Stoffe widmen zu können”, sagten Bernd-Günther Nahm (Schleswig-Holstein), Maria Wismeth (Hessen), Sabine Matthiesen (Mecklenburg-Vorpommern) und Klaus W. Becker (Bremen). (bgn)
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