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Kreisverwaltung Ostholstein: Vier Nachwuchskräfte begannen Dienst

3. August 2009 [ Kein Kommentar ]

Für vier Nachwuchskräfte in zwei verschiedenen Verwaltungsberufen hat am 3. August die Ausbildung in der Kreisverwaltung begonnen. Der stellvertretende Landrat Ingo Gädechens begrüßte die jungen Leute an ihrem ersten Tag im Kreishaus.

Zwei der Auszubildenden werden im Rahmen einer dreijährigen Ausbildung den Beruf des „Verwaltungsfachangestellten in der Kommunalverwaltung“ erlernen. Das theoretische Wissen wird an den Beruflichen Schulen des Kreises Ostholstein sowie am Ausbildungszentrum für Verwaltung in Bordesholm vermittelt. Ergänzt wird dieses durch den regelmäßigen verwaltungsinternen Unterricht. Praktische Erfahrungen sammeln die Auszubildenden in den Fachdiensten der Kreisverwaltung.

Neuer Studiengang “Öffentliche Verwaltung”

Zwei weitere Nachwuchskräfte werden für den bisherigen gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst ausgebildet. Auf die Kreisinspektoranwärter wartet für den kommenden Studienjahrgang der ganz neu eingerichtete Bachelor of Arts „Öffentliche Verwaltung / Public Administration“. Damit wird auch in dieser Ausbildung der von den europäischen Regierungen gefasste Beschluss, die Hochschulabschlüsse zu vereinheitlichen, umgesetzt. Der Vorbereitungsdienst dauert drei Jahre und gliedert sich in ein modulares System mit 6 Theorietrimestern (24 Monate) und 3 Praxistrimestern (12 Monate). Die Theorietrimester werden an der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung in Altenholz absolviert. Während der Praxistrimester erfolgt ein Einsatz in verschiedenen Fachdiensten der Kreisverwaltung.

Die Ausbildungsplätze beim Kreis Ostholstein sind nach wie vor begehrt: 170 junge Leute hatten sich auf die vom Kreis ausgeschriebenen Stellen beworben. Die Ausbildung der vier Nachwuchskräfte wird einschließlich Vergütung und Studium oder Lehre insgesamt rund 176.000 Euro kosten. Der Kreis bildet damit weiterhin über den eigenen Bedarf aus, um Jugendlichen nach der Schule erst einmal eine berufliche Perspektive bieten zu können. Ziel ist es gleichwohl, den Jugendlichen nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung ein Dauerarbeitsverhältnis anzubieten oder sie zumindest noch ein Jahr beim Kreis weiter zu beschäftigen, so der stellvertretende Landrat Gädechens.

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Autor/in: Horst Schinzel Abo: RSS-Feed | Mehr...




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