Land fördert Regionalmanagement Südholstein mit 230.000 Euro
Rückenwind für die Gesundheitswirtschaft in Südholstein: Um die gesundheitswirtschaftlichen und gesundheitsfördernden Aktivitäten in der Region zu unterstützen und stärker zu vernetzen, fördert das Land die Fortsetzung des bewährten Projektes „MedComm – Regionalmanagement Gesundheit Südholstein“.
Den entsprechenden Zuwendungsbescheid in Höhe von 230.000 Euro überreichte heute (21. September) Wissenschafts-Staatssekretärin Dr. Cordelia Andreßen an die Segeberger Landrätin Jutta Hartwieg. „Das Projekt hilft, die medizinische Versorgung der Menschen und zeitgleich die Regionalentwicklung in Schleswig-Holstein zu verbessern“, begründete Andreßen die Förderung. Immerhin habe die Gesundheitswirtschaft Schleswig-Holstein mit 178.600 Beschäftigten und einem Umsatz von rund 6,5 Milliarden Euro einen erheblichen Anteil am Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Schleswig-Holstein.
Im Rahmen von MedComm werde nach den Worten von Frau Andreßen weiterhin die hauptamtlich besetzte Geschäftsstelle die bisher sehr erfolgreiche Netzwerkarbeit fortsetzen und darüber hinaus eine Internetdatenbank ausgebaut. Zu den Aufgabenfeldern des Projekts gehören die Qualifizierung der Beschäftigten im Gesundheitssektor, der Ausbau der elektronischen Strukturen (eHealth), die Herausbildung eines fachspezifischen Standortprofils mit einem Leitbild und die Stärkung von Wertschöpfungsketten in der Gesundheitswirtschaft.
Projektträger ist der Kreis Segeberg. Partner im Projekt sind die Segeberger Kliniken, die Medizinische Klinik des Forschungszentrums Borstel, das Rheumaklinikum Bad Bramstedt, die Schön Klinik Bad Bramstedt sowie die Paracelsus-Kliniken Henstedt-Ulzburg und Kaltenkirchen. Darüber hinaus sind die drei Regiokliniken Elmshorn, Pinneberg und Wedel der Sana-Kliniken sowie der Landesverein für Innere Mission beteiligt. Netzwerkpartner sind die Wirtschaftsförderungsgesellschaften in Südholstein. Das Projekt bildet einen Teil der gesundheitswirtschaftlichen Fördermaßnahmen des Wirtschaftsministeriums und ist auf drei Jahre (August 2011 – Juli 2014) angelegt. Die Gesamtkosten des Regionalmanagements MedComm sind mit über 458.000 Euro veranschlagt.
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